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Der effiziente Umgang mit Energie sowie die zunehmende Nutzung von erneuerbaren
Energieträgern sind die zentralen Aufgaben, die eine Entwicklung in Richtung
zukunftsfähiges und nachhaltiges Wirtschaften fördern. Es ist die
Voraussetzung, damit wir das Ergebnis der Klimakonferenz von Rom (Brundtlanddefinition)
- auch den nächste Generationen Wahlfreiheit zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse
zu gewährleisten – erfüllen zu können. Integrative Nachhaltigkeitsziele
sind die Sicherung der menschlichen Existenz, die Erhaltung des gesellschaftlichen
Produktivpotenzials und die Bewahrung der Entwicklungs- und Handlungsmöglichkeiten.
Die Mindestanforderungen der Nachhaltigkeit werden aus den miteinander verknüpften
Nachhaltigkeitszielen erarbeitet und in 15 Nachhaltigkeitsregeln dargestellt
(z. B.: gerechte Verteilung der Umweltnutzungsmöglichkeiten, nachhaltige
Nutzung von erneuerbaren Energien, Chancengleichheit).
Erneuerbare Energien - auch regenerative oder alternative Energien genannt -
sind Energieträger bzw. Energiequellen, die sich ständig erneuern
bzw. nachwachsen und sind somit nach menschlichem Ermessen unerschöpflich.
Sie sind im Geiste der Nachhaltigkeit die Energiesysteme der Zukunft. Hierzu
zählen u. a. Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme
(Geothermie).
(Anmerkung: vorgezogen in Präambel)
Den Energiebedarf durch Effizienzsteigerungen zu reduzieren ist das Wichtigste
auf dem Weg in unsere Energiezukunft. Die umweltfreundlichste Energie ist die,
die wir nicht benötigen, also einsparen.
Solarthermie
Solaranlage
Thermische Solaranlagen nutzen das Sonnenlicht um damit nutzbare Wärme
zu erzeugen. Am häufigsten verbreitet sind Anlagen die Brauchwasser im
Wohnbau erwärmen. Das Sonnenlicht erhitzt den Kollektor, und dieser gibt
die Wärme über das Wärmeträgermedium an einen Speicher weiter.
Von dort kann die Wärme bei Bedarf entnommen werden.
Einstrahlung
Die Sonne strahlt mit ca. 1000 Watt pro m² auf die Erde ein. In Österreich
führt dies zu einer Energiemenge von etwas über 1000 kWh (Kilo Watt
Stunden) pro m² und Jahr, die uns die Sonne liefert. Zum Vergleich, das
entspricht ungefähr der Energiemenge von 200 kg Holzpellets oder 100 Liter
Heizöl. Man kann natürlich nur einen Teil dieser Energie nutzen. Systeme
mit thermischen Solarkollektoren haben einen Gesamtwirkungsgrad, der sich im
Bereich von ca. 35% befindet.
Warmwassererzeugung
Mit 6 m² Kollektorfläche und einem 300 Liter fassenden Solarspeicher
kann man ca. 2/3 des Warmwasserbedarfs eines durchschnittlichen Haushalts decken.
Im Sommer ist eine komplette Deckung des Warmwasserbedarfs über die Solaranlage
an fast allen Tagen möglich. Über das ganze Jahr betrachtet ist eine
Zusatzheizung aber in jedem Fall nötig. Diese kann auf jedem üblichen
Heizenergieträger basieren.
Heizungsunterstützung
Es besteht auch die Möglichkeit, die Anlage größer zu dimensionieren
und das Heizungssystem des Hauses mit der Solaranlage zu unterstützen.
Mit mehr Kollektorfläche und einem größeren Pufferspeicher erreicht
man, dass fast das ganze Warmwasser durch die Solaranlage erzeugt und zusätzlich
noch die Heizung des Hauses unterstützt wird. Vor allem in den Übergangszeiten
kann dieses System den Heizkessel entlasten und damit den Brennstoffverbrauch
reduzieren. Voraussetzung für die wirksame Einbindung in das Heizungssystem
sind große Wärmeabgabeflächen (Niedertemperaturheizung).
Kollektortypen
Für Wohnhäuser werden meist Flach- oder Röhrenkollektoren verwendet.
Der Röhrenkollektor besteht aus mehreren nebeneinander liegenden doppelwandigen
Glasröhren in deren Mitte einer Metallfinne Sonnenwärme einfängt
und auf ein ebenfalls mittig liegendes Rohr überträgt. Zwischen den
beiden Glaswänden befindet sich ein Vakuum, das thermisch isoliert. Der
Flachkollektor besteht meist aus einem Kupferrohr, das an eine Absorberplatte,
die Wärme leitet, angelötet ist. An der Rückseite isoliert und
an der Oberseite mit einer Glasplatte, die vor thermischen Verlusten schützt,
wird der Kollektor von einem Wärmeträgermedium durchströmt, das
die Wärme zum Verbraucher oder Speicher leitet. Sowohl Röhren als
auch Flachkollektoren sind langjährig erprobt und technisch ausgereift.
Zum Seitenanfang | Biomasse
Biomasse dient in verschiedensten Formen als Quelle für nutzbare Energie.
Die Festbrennstoffe werden im Bezug auf ihre Rückstände in holzartige-
(z.B.: Rinde, unbehandeltes Altholz, Sägerestholz) halmgutartig- (z.B.:
Stroh, Heu, Grasschnitte) und sonstige Biomasse (z.B.: Klärschlamm) und
in biogene Festbrennstoffe aus Energiepflanzen (z.B.: Energiegräser, Gerste,
Miscanthus) unterschieden. Die Energiegewinnung aus Biomasse erfolgt durch verschiedene
Umwandlungsformen. Die thermochemische Umwandlung erfolgt durch Verkohlung,
Vergasung oder Verflüssigung. Die physikalisch-chemische Umwandlung erfolgt
durch Pressung oder Extraktion und die biochemische Umwandlung erfolgt durch
Gärungsprozesse. Die Wachstumsfaktoren der Biomasse sind von den Standortfaktoren
(z.B.: Strahlung, Temperatur) und von den pflanzenbaulichen Maßnahmen
(z.B.: Bodenverarbeitung, Aussaatverfahren) abhängig. Gemein haben alle
Formen dass sie CO2-neutral verbrennen. Das Nachwachsen der Ressourcen ermöglicht
eine Rückführung des CO2 in seinen natürlichen Kreislauf, indem
die Pflanzen das klimarelevante Gas aufnehmen.
Holz
Holz in Form von Scheitholz wie auch Hackgut und Pellets wird häufig zur
Wärmebereitstellung genutzt. In größeren Anlagen wird auch mittels
Kraft-Wärme-Kopplung Wärme und Strom erzeugt. Im Raumheizungssektor
bietet sich Holz als günstiger Brennstoff an und gibt die Möglichkeit
umweltbewusst zu heizen. Ein Kilogramm Holz (4 – 5 kWh/kg) enthält
ungefähr halb so viel Energie wie ein Liter Heizöl (10 kWh/l)und wird
häufig als gespeicherte Sonnenenergie bezeichnet. Im Raumwärmesektor
steigt die Nutzung von Hackgut und Pelletheizungen im Augenblick stark an. Diese
sind teilautomatisiert und werden, abgesehen von der Ascheentleerung, ohne Arbeitsaufwand
betrieben. In Österreich werden übrigens derzeit nur zwei Drittel
des jährlichen Holzzuwachses wirtschaftlich genutzt. Weitere Infos finden
Sie unter www.holzwaerme.at/cms/cms.php
Biogas
Auch Biogas ist Biomasse. Durch anaerobe (unter Ausschluss von Sauerstoff) Vergärung
wird aus tierischen und pflanzlichen Abfällen (oder sogar eigens dafür
geernteten Pflanzen), Methan (CH4) erzeugt, das danach vielseitig einsetzbar
ist. Weitere Inhaltsstoffe wie Kohlendioxid und andere Verunreinigungen müssen
für viele Anwendungen durch Reformation abgesondert werden. Gas hat den
Vorteil, dass man es gut lagern und transportieren kann. Über eine Verbrennung
in speziellen Gasmotoren oder umgerüsteten Dieselmotoren, die nach dem
Zündstrahlprinzip arbeiten, wird mittels Kraft-Wärmekopplung Strom
erzeugt. Biogas wird in zunehmendem Maß auch als Treibstoff eingesetzt.
Flüssige biologische Treibstoffe
Öle, Ester und Ethanol, gewonnen aus Feldfrüchten, können in
flüssiger Form als Energielieferant fungieren. Diese haben den enormen
Vorteil der Platz sparenden drucklosen Lagerung und können somit als technisch
nahezu gleichwertiges Substitut für Diesel und Benzinkraftstoffe im Mobilitätssektor
gesehen werden. Rohstoff sind hierfür meist Raps, Sonnenblumen, Zuckerrohr,
Zuckerrüben und viele andere biologische Rohstoffe. Öle (z.B. Rapsöl
und Sonnenblumenöl) können nach dem Pressen direkt genutzt werden.
Dazu muss jedoch der Motor pflanzenöltauglich sein und durch die Zähflüssigkeit
können vor allem im Winter Viskositätsprobleme auftreten, denen unter
Umständen durch Tankheizsystemen entgegengewirkt werden muss. Die Art und
Weise dieser Biomassenutzung ist jedoch nicht unumstritten. Die Ausweitung landwirtschaftlicher
Nutzflächen zugunsten von Rohstoffen für industrielle Erzeugnisse
kann problematische Folgen für die Befriedigung existenzieller Bedürfnisse,
wie z.B. die Versorgung mit Nahrungsmitteln, haben. So steht die Produktion
von Biokraftstoffen in Brasilien bereits in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion.
Als Ersatz von Benzin wird Alkohol aus Zucker gewonnen, dabei verdrängen
gigantische Zuckerrohrplantagen und Fabriken den Anbau von Lebensmitteln wie
Reis, Mais und Bohnen. Es stellt sich die Frage ob es möglich ist auf der
Erde Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung in ausreichender
Menge zu produzieren, nebenbei einen wachsenden Energiebedarf mit Energie aus
nachwachsenden Rohstoffen zu befriedigen?
Ester wie der Fettsäuremethylester (FAME, z.B. Raps Methyl Ester –
RME) sind in Form von Biodiesel bereits weit verbreitet. Zur Herstellung dieser
wird Pflanzenöl unter Druck und Temperatureinwirkung sowie unter Zugabe
von Methanol und anderen Reagenzien verarbeitet. FAMEs sind vielseitiger einsetzbar
als die nicht umgestalteten Pflanzenöle, dafür ist der Herstellungsprozess
auch energieintensiver und komplexer.
Ethanol gewinnt man mittels alkoholischer Gärung aus Biomasse. Ethanol
wird in seiner Anwendung im Verkehrssektor häufig mit Benzin gemischt.
Die Palette reicht von den Mischungen E2 (2vol%Ethanol, 98vol% Benzin) bis zu
E100 (reines Ethanol). Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit
bis zu E10 betrieben werden.
Sonstige Biomasse
Zu der sonstigen Biomasse zählt man Klärschlämme aus der Abwasserreinigung
sowie Ablaugen aus der Papier- und Zellstoffindustrie. Der ligninhaltige Rückstand,
die sogenannte Ablauge, die bei der Gewinnung von Zellstoff aus Holz entsteht
kann nach ihrer Eindickung zur Energiegewinnung verbrannt werden.
Zum Seitenanfang | Passiv- und Niedrigenergiehaus
Fast ein Drittel des österreichischen Gesamtenergieverbrauchs wird für
Raumheizung verwendet. Durch den schlecht gedämmten Gebäudedurchschnitt
hat dieser Sektor sehr großes Einsparungspotential. Ein Gebäude verliert
den Großteil der Wärme über Transmission durch die Gebäudehülle.
Diese Wärmeverluste können durch Dämmung stark reduziert werden.
Niedrigenergie und Passivhäuser zeichnen sich durch eine sehr gut gedämmte
Gebäudehülle aus, welche den Heizenergiebedarf des Gebäudes stark
reduziert. Bei Außenwänden sind Dämmstärken von über
20cm (PH über 30cm) zunehmend üblich. Decken werden noch besser gedämmt,
da der Wärmeverlust nach oben größer ist und somit hier noch
dicker gedämmt werden muss. Auch bei den Fenstern gilt es auf die isolierenden
Eigenschaften zu achten. Maßeinheit für die Wärmeleitfähigkeit
eines Bauteiles ist der U-Wert. Desto kleiner der ist, desto besser isoliert
der Bauteil. Bei Passivhäusern bewegt sich der U-Wert in Bereichen von
ca. 0,12 W/m²/K für Wände und ca. 0,7 W/m²/K für Fenster.
Neben den Transmissionsverlusten machen die Lüftungswärmeverluste
ebenfalls einen bedeutenden Anteil an den Wärmeverlusten aus. Deshalb kann
man zum Beispiel nur mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
überhaupt Passivhausstandard (Energiekennzahl EKZ < 15 kWh/m²a)
erreichen. Die Wohnraumlüftungsanlage entzieht der Abluft Wärme und
überträgt diese auf die Zuluft. Für den sehr hohen energetischen
Standard eines Passivhauses muss aber auch auf andere bautechnische Details,
wie die Luftdichtheit und Wärmebrückenfreiheit, besonders geachtet
werden. Ein großer Unterschied zwischen Niedrigstenergie und Passivhaus
ist neben der geringeren EKZ und der nicht nur optionalen, sondern unbedingt
erforderlichen Lüftungsanlage auch noch die Tatsache, dass bei einem Passivhaus
das konventionelle Heizungssystem entfallen kann. Durch den enorm niedrigen
Verbrauch ist es möglich das ganze Haus nur über die erwärmte
Zuluft zu beheizen.
Die Dämmstärken der Gebäude sind in den letzten Jahren kontinuierlich
gestiegen. Wer jetzt mit zu geringer Dämmung baut wird in fünf Jahren
ein überholtes Gebäude besitzen. Die Zukunft gehört dem Niedrigstenergie-
und dem Passivhaus. Zum Seitenanfang | Energieeffizienz
Seit dem Jahr 1970 ist der Gesamtenergieverbrauch in Österreich von 797
PJ auf 1395 PJ (2004) um 75% angestiegen. Der zunehmende Energiehunger in Österreich
und der ganzen Welt lässt unsere Ressourcen immer schneller schrumpfen.
Ausstoß von immer mehr klimawirksamem CO2 und Kriege um Ressourcen sind
Folgen dieses übermäßigen Energiebedarfs.
Neben der Substitution von fossilen Energien durch Erneuerbare ist die Effizienzsteigerung
unentbehrliches Instrument auf dem Weg in eine sichere Zukunft
Strom
Elektrizität ist eine sehr hochwertige Energieform. Aus in der Natur vorkommenden
Rohstoffen kann man nur mit hohen Wirkungsgradverlusten Strom erzeugen. Die
Bereitstellung von Strom benötigt in Bezug auf seinen Primärenergiegehalt
mehr Energie als beispielsweise Prozesswärme.
Die Substitution von Strom durch nicht so hochwertige Energieformen (z.B.:
Warmwasserbereitung durch Solarenergie anstatt durch den E-Boiler) kann - auf
den Primärenergieeinsatz zurückgerechnet - Energie sparen.
Durch das Verwenden von effizienteren Verbrauchern besteht ebenfalls ein extrem
großes Einsparungspotential. Eine Energiesparlampe verbraucht beispielsweise
nur etwa 15% der Energie, die eine Glühlampe gleicher Leuchtkraft benötigt.
Das Vermeiden unnötiger Verluste ist eine weitere wichtige Maßnahme.
Stand-by-Verluste sind Verluste die ein elektrisches Gerät verursacht ohne
in Betrieb zu sein. Durch das komplette Ausschalten, oder das Trennen der Netzverbindung
(ausschaltbare Steckdosenleiste) können diese Verluste gänzlich vermieden
werden.
Wärme
In der Industrie in Form von Prozesswärme und in den Haushalten in Form
von Raumwärme und Warmwasser ist die Energieform Wärme allgegenwärtig.
Vermieden werden können Verluste meist durch gezielten Einsatz und durch
Dämmen. Im Wohnbaubereich ist die Senkung von Wärmeverlusten ein topaktuelles
Thema. Mehr dazu unter dem Punkt Passivhaus, Niedrigstenergiehaus.
Mobilität
Der Energieverbrauch für den Verkehr nimmt in Österreich seit Jahrzehnten
extrem zu. Das liegt daran, dass sich das Verkehrsaufkommen drastisch erhöht
und die Effizienz der Verkehrsmittel sich kaum steigert. Die großen Einsparpotentiale
liegen in..
- ..der Vermeidung des Verkehrs durch regionale Wertschöpfung und Nutzung
von Ressourcen aus der nahen Umgebung. Jedes Konsumgut hat eine bestimmte
Fahrtstrecke hinter sich und diese belastet durch den Einsatz von Transportmitteln
unsere Umwelt. Es liegt in der Hand der KonsumentInnen, Güter aus der
näheren Region zu bevorzugen.
- ...der Wahl von effizienten Verkehrsmitteln. Das Auto ist, wenn man nicht
gerade zu viert unterwegs ist, eine ziemliche Energieschleuder. Fahrradfahren,
Bus und Bahn sowie zu Fuß gehen bilden deutlich energiesparendere –
und oft auch gesündere - Fortbewegungsmöglichkeiten.
- PKWs mit geringem Verbrauch benötigen weniger Treibstoff bei derselben
Transportleistung wie „Benzinschlucker“. Erkundigen Sie sich bei
Ihrem Fahrzeughändler nach verbrauchsarmen Fahrzeugen (< 4 Liter/100
km)
- Raumordnerische und städtebauliche Aspekte können mit durchdachten
Gesamtlösungen zu einer starken Vermeidung von Verkehrsaufkommen führen.
Neben einem effizienten engmaschigen Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln
und sicheren Radwegen muss auch die regionale Versorgungssicherheit gegeben
sein.
Zum Seitenanfang | Photovoltaik
Photovoltaik ist eine Möglichkeit aus Sonnenlicht direkt Strom zu erzeugen.
Die üblicherweise aus einem Halbleitermaterial gefertigte Solarzelle hebt
bei dem durch Lichteinstrahlung bestehenden Photonenbeschuss Elektronen von
einem niedrigen Energielevel auf ein höheres, was zu Spannung führt.
Als Halbleitermaterial wird meist Silizium verwendet. Dieser Rohstoff ist in
sehr großen Mengen vorhanden. Sand zum Beispiel besteht auch aus Silizium.
Für die Produktion von Solarzellen muss dieses Silizium allerdings sehr
hohe Reinheit aufweisen. Dann muss man es einschmelzen um Kristalle zu ziehen.
Dieses Einschmelzen erfordert natürlich Energie, jedoch erreichen Photovoltaikanlagen
ihre energetische Amortisation (Energierücklaufzeit) bereits in drei bis
sieben Jahren. Das ist jene Zeitspanne, die eine Photovoltaikanlage benötigt,
um soviel Energie zu erzeugen, wie für ihre Herstellung benötigt wurde.
Photovoltaik hat den Vorteil, dass es völlig emissionsfrei arbeitet. Weder
Abgase noch Lärm werden beim Betrieb verursacht, und als Energiequelle
wird die Sonne genutzt. Diese strahlt mit einer Leistung von ungefähr 1000
Watt pro Quadratmeter herab. Photovoltaik zeichnet sich ebenso wie die Solarthermie
dadurch aus, dass keine Logistik für die Zuführung eines Kraftstoffes
erforderlich ist. Es würde in Österreich ausreichen 2% der Fläche
mit Photovoltaikmodulen zu bedecken um damit gleich viel Strom zu erzeugen wie
das ganze Land im Jahr benötigt. Als Problem bliebe die Tatsache, das die
Stromerzeugung unregelmäßig und nur in bestimmen Zeiten geschieht,
der Bedarf hingegen ständig besteht. Da wir in Österreich über
Pumpspeicherkraftwerke verfügen, können diese überschüssigen
Energien bei entsprechendem Stromnetz Management auch durchaus effizient gespeichert
werden. Gerade weil Photovoltaik zur Mittagszeit – der Stromverbrauchsspitze
– die höchste Ausbeute hat, könnte sie auch im Spitzenlast-Management
eine vorteilhafte Rolle einnehmen, z. B.: höchste Erträge zu Zeiten
hohen Kühlbedarfes liefern. Nachteile der Photovoltaik sind die in Österreich
noch hohen Investitionskosten, weiters die Verluste die durch Umwandlung von
Gleichstrom in Wechselstrom entstehen und dass die Wirkungsgrade der Solarzellen
derzeit noch vom physikalischen Optimum (dem theoretisch maximalen Wirkungsgrad
von beispielsweise etwa 28 % bei kristallinem Silizium) entfernt sind. Bei Abwägung
der Vor- und Nachteile bleibt Photovoltaik jedoch ein essentieller Baustein
in einem nachhaltigen Stromszenario, basierend auf Stromeinsparmaßnahmen,
Effizienzsteigerung sowie nachfrageseitiger Verbrauchssteuerung.
Inselsysteme
Bei Inselsystemen versorgt die Photovoltaikanlage einen autarken Bereich der
vom öffentlichen Stromnetz unabhängig ist. Nachdem die Sonne nicht
immer scheint, benötigt man die Möglichkeit Strom zwischenzuspeichern.
Dafür sind im Inselbetrieb spezielle Solarbatterien vorgesehen. Komplexere
Systeme erzeugen mittels Elektrolyse Wasserstoff, der als Energiespeicher fungiert.
Dieser kann dann bei Bedarf durch eine Brennstoffzelle wieder Strom erzeugen.
Netzanbindung von Photovoltaik
Meist werden Photovoltaikanlagen mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden.
Dazu benötigt man Wechselrichter die den Gleichstrom der Module in Wechselstrom
umwandeln, den man dann in das Stromnetz einspeisen kann. Das hat den Vorteil,
dass man keinen eigenen Stromspeicher benötigt, das Netz wirkt puffernd,
und wenn der eigene Bedarf die Erzeugung übersteigt bezieht man einfach
Strom aus dem Netz. Wenn der eigene Bedarf geringer ist als die Erzeugung kann
man den Überschuss in das Netz einspeisen und bekommt diesen vergütet.
Rentabel ist dies nur wenn man für den eingespeisten Strom mehr als den
Marktpreis von Strom erhält. Da die Investitionskosten von Photovoltaik
derzeit noch hoch sind, braucht es Einspeisetarife, die staatlich gefördert
werden damit sich die Investition amortisieren kann.
Eine Verschaltung von mehreren Solarzellen ergibt ein Modul. Diese Module gibt
es in den verschiedensten Größen und Leistungsklassen. Es gibt drei
häufige Typen von Solarzellen:
Monokristalline Zelle
Die monokristalline Solarzelle ist eine dünne Siliziumschicht die von einem
einzigen Kristall abgeschnitten wurde. Beim Herstellungsverfahren werden über
einen Meter lange Kristalle gezogen, die dann zerschnitten werden. Auf diese
dünne Scheibe werden noch Kontakte aus Metall aufgedampft und das Ganze
wird in Module eingebettet. Die monokristalline Zelle hat einen sehr guten Wirkungsgrad
von ca. 17 %, ist jedoch aber auch am aufwändigsten in der Herstellung.
Polykristalline Zelle
Bei der polykristallinen Solarzelle werden Kristallblöcke gezüchtet,
die aus mehreren Kristallen bestehen. Von diesen werden dann dünne Scheiben
abgeschnitten, die später eine Zelle bilden. Durch die Grenzschichten zwischen
den einzelnen Kristallen ergeben sich Widerstände, die den Wirkungsgrad
etwas geringer ausfallen lassen als bei der Monokristallinen. Polykristalline
Zellen haben Wirkungsgrade im Bereich von ca. 15%, sind dafür etwas einfacher
herzustellen als die Monokristallinen.
Dünnschicht Zelle
Bei Dünnschichtzellen (auch amorphe Zellen genannt) wird eine nicht kristalline
Siliziumschicht auf eine Trägerplatte aufgedampft. Dies hat enorm geringe
Werkstoffdichten und damit geringen Materialverbrauch zur Folge. Nachteil dieser
Zellen ist der relativ geringe Wirkungsgrat von ca. 6 %. Weiters haben diese
Zellen die Eigenschaft, dass sich der Wirkungsgrad nach einem halben Jahr Betrieb
leicht senkt, um dann auf dem etwas tieferen Niveau zu bleiben. Die Dünnschichttechnologien
mit den hochwertigen Basismaterialien CIS (Kupfer-Indium-Diselenid) und CdTe
(Cadmium-Tellurid) mit einem Zellwirkungsgrad von etwa 10 % sind bei Kleinmodulen
bereits weit verbreitet.
Module mit Hochleistungszellen sind relativ neu auf dem Markt und teuerer als
Standardmodule. Diese Hochleistungszellen sind meist optimierte monokristalline
Zellen, die durch neue aufwändigere Technologien z. B. bei Kontaktierung,
Oberflächenbehandlung oder spezielle Halbleiterschichtung den höchsten
Wirkungsgrad mit Zellwirkungsgrad von 19,5 % erreichen.
Geforscht wird im Bereich Photovoltaik auf verschiedensten Ebenen. Von alternativen
Materialien über Mehrschichtzellen bis hin zu biologischen Zellen wird
vieles getestet. Zum Seitenanfang | Förderungen - Photovoltaik
Privathaushalte: Update: Der Fördertopf des Bundes ist beinahe zur Gänze ausgeschöpft. Lediglich für Wien ist noch ein Restkontingent verfügbar. Siehe dazu:
Kontingentinfo des Klima Energie Fond (Die Landesförderung ist davon nicht betroffen.)
Im beiliegenden Dokument finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Förderungen für Photovoltaik in Niederösterreich, Wien sowie des Bundes.
Download:
Förderung PV
Gewerbe: 1000 Dächer Programm NÖ:
für Gewerbebetriebe, Gebietskörperschaften und sonstige öffentlich rechtliche
Körperschaften, Vereine und landwirtschaftliche Betriebe. Gemeinsam mit dem Bund gibt es eine kofinanzierte Tarifförderung.
Tarife:
5 -10kWp: 39,98c/kWh.
10-20kwp: 28,98c/kWh.
Ablauf des Förderantrages, die wichtigsten Schritte im Überblick:
1) Netzzugang beim lokalen Stromnetzbetreiber beantragen. (z.B.: EVN)
2) Anerkennung als Ökostromanlage erfolgt durch das Land, Abteilung WST6
3) Förderantrag bei der ÖMAG
=> man erhält eine unverbindl. Bestätigung
4) Förderantrag beim Land für die Kofinanzierung kann erfolgen
5) Wenn alle Unterlagen vollständig vorhanden sind, und der neue Fördertopf 2010 wieder gefüllt ist erfolgt die verbindliche Zusage
Eine Antragstellung muss bei beiden Stellen erfolgen. Die Anträge beziehen sich auf den zukünftigen Fördertopf für 2010. Die Förderung wird nach dem Prinzip "first come, first served" vergeben. Nähere Informationen erhalten Sie bei den beiden Förderstellen:
www.noe.gv.at
www.oemag.at Zum Seitenanfang | Wind
Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche durch Tag und Nachtzyklen sowie
unterschiedliche Oberflächen verschieden stark. Dunkle Landmassen werden
stark erhitzt, und diese erwärmen dann die darüber liegenden Luftmassen.
Die warme Luft ist leichter als kalte und steigt deshalb auf. Seitlich strömt
dann kalte Luft nach. So entsteht eine Luftströmung die in Wechselwirkung
mit den umliegenden Luftströmungen liegt und von der Oberflächenstruktur
des Landes sowie zu geringem Teil von der Erdrotation (Corioliskraft) beeinflusst
wird.
Windräder
Die im Wind enthaltene Bewegungsenergie kann man mit einer Windkraftanlage in
Strom umwandeln. Der Energieertrag ist abhängig von der Erntefläche
des Windrades (Fläche die von den Rotorblättern durchquert wird),
von der Seehöhe (dünne Höhenluft enthält etwas weniger Masse,
und damit weniger Energie) und vor allem von der Windgeschwindigkeit. Diese
wirkt sich zur dritten Potenz auf den Ertrag aus, was bedeutet, dass eine geringfügig
höhere Windgeschwindigkeit zu stark erhöhten Erträgen führt.
Es gibt verschiedenste Arten von Windrädern. Widerstandsläufer, wie
es die bereits vor über 1000 Jahren existierenden Windmühlen waren,
sind immer seltener geworden. Abgelöst wurden diese von den effizienteren
schnell drehenden Auftriebsläufern. Die höheren Umdrehungsgeschwindigkeiten
sind vor allem für die Stromproduktion günstiger, da man sich ein
Getriebe erspart beziehungsweise einen viel kleineren und damit günstigeren
Generator verwenden kann.
Die Rotorblätter der Auftriebsläufer sind im Querschnitt geformt
wie ein Flugzeugflügel und nutzen genauso den Auftrieb, der durch Unterdruck
entsteht wenn die Luft unterschiedlich lange Wege um ein Hindernis herum in
Kauf nehmen muss. Hier haben sich wieder verschiedenste Bauformen entwickelt.
Solche mit vertikaler (senkrechter) Drehachse wie zum Beispiel der Darrieus-Rotor
fanden wegen verschiedener Nachteile (nicht selbst startend, höhere Materialbelastung)
kaum Verbreitung. Der Auftriebsläufer mit horizontaler Drehachse konnte
sich aufgrund seiner Eigenschaften durchsetzen und ist jetzt die am weitesten
verbreitete Form von Windenergieanlagen. Meist werden Typen mit drei Rotorblättern
verwendet, was seinen Vorteil in der resultierenden Drehzahl hat (weniger Rotorblätter
erhöhen die Drehzahl, was günstiger für die Generatorauslegung
aber ungünstiger für Materialbelastung und Geräuschentwicklung
ist).
Österreich
In Österreich waren Mitte 2006 mehr als 600 Windräder installiert,
die eine Gesamtleistung von fast 1000 Megawatt aufweisen. Diese werden im Jahr
2006 voraussichtlich ca. 2,5 % des österreichischen Strombedarfs produzieren
(ges. Stromverbrauch 2005 in Ö. = 65.835 GWh; Windenergie erzeugt im 1
Halbjahr 2006 = 811 GWh lt. E-control). Durch günstige Einspeisetarifvergütungen
hatte der Windenergiesektor in den letzten zehn Jahren in Österreich enormen
Aufwind was zum Status quo führte. Durch die Ökostromgesetzesnovellierung
und die neue Einspeiseverordnung wurden die Einspeisebedingungen verschlechtert
und lässt eine zukünftige Stagnation des Wachstums in diesem Sektor
vermuten. Mit der derzeitigen Nutzung ist das Windenergiepotential Österreichs
nicht einmal annähernd ausgeschöpft.
Möglichkeiten
Dänemark demonstriert mit 25% der Stromerzeugung aus Windkraft was in einem
Land mit günstigen Umweltbedingungen technisch machbar ist. Die Tatsache
dass in Österreich die Windverteilung im Winterhalbjahr mehr Windertrag
ermöglicht als im Sommer, macht diese zum günstigen Gegenspieler zur
verbreiteten Wasserkraft welche im Winter weniger Ertrag liefert. Das Windenergiepotential
ist in Österreich derzeit nicht ausgeschöpft, politische Rahmenbedingungen,
die wirtschaftliches Betreiben einer Windkraftanlage ermöglichen, wären
nötig um dem Windenergiesektor weitere Wachstumschancen zu geben. Zum Seitenanfang | Vorsicht bei Investitionen in Kleinwindkraftanlagen
Kleinturbinenanlagen (<20 kW) werden in letzter Zeit populär. Anfragen bei uns und Partnerorganisationen nehmen zu. Allerdings ist Vorsicht geboten, da im verbauten Gebiet zumeist weit schlechtere Windbedingungen vorherrschen (Turbulenzen durch Gebäude, Hindernisse etc.). Weiters werden oft mit unkorrekten Zahlen Hoffnungen geweckt, welche sich in der Praxis nicht bewähren.
Falsche Platzierung
Die Erfahrung zeigt, dass Kleinwindkraftanlagen schlecht platziert werden, wie z.B. in zu geringer Höhe oder in der Nähe von Hindernissen. Windturbulenzen, hervorgerufen durch Hindernisse, stellen hohe Anforderungen an Turbinen und vermindern die Energieerträge, im Besonderen, wenn die Turbine nicht gleich auf die Richtungsänderung reagiert. Dies ist vor allem ein Problem bei horizontalen Windkraftanlagen (HWKA), weniger bei vertikalen Windkraftanlagen (VWKA). Abbildung 1 stellt die Windbedingungen im verbauten Gebiet dar und kennzeichnet optimale Platzierungen im linearen Strömungsbereich unter Einhaltung von Mindestabständen.
Verbesserungsmöglichkeiten und somit eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit von Kleinwindkraftanlagen kann durch eine weitere Optimierung der Turbinen aber auch durch die Platzierung erreicht werden. Zum Beispiel herrschen unter bestimmten Bedingungen im Dach- (bzw. Fassaden-)bereich bessere Strömungsverhältnisse als im linearen Bereich vor, bzw. können diese durch entsprechende Vorrichtungen (Leiteinrichtungen, Gebäudeintegration) erreicht werden.
Falsche Angaben
Unseriöse Angebote mit überschätzten Erträgen und nicht verifizierte Angaben der Hersteller verfälschen oftmals das reale Potenzial solcher Anlagen. Oft werden Erträge von Anlagen mit Durchschnittswindgeschwindigkeiten berechnet, wobei dieses Vorgehen verfälschte Ergebnisse liefert. Die Geschwindigkeit hängt zur 3. Potenz mit der Leistung zusammen. Es besteht daher ein beträchtlicher Unterschied ob immer 5 m/s auftreten oder 10 m/s und 0 m/s je zur Hälfte der Zeit (20% mehr Geschwindigkeit bedeutet ca. 70% mehr Leistung). Bei der Aufstellung im verbauten Gebiet ist der Standort deshalb genau zu untersuchen. Im Normalfall gibt eine einjährige Windmessung in Nabenhöhe Aufschluss über realisierbare Erträge. Untersuchungen für Kleinwindkraftanlagen ergaben, dass Volllaststunden von 300 bis 1.000 Stunden realistisch sind.
Wirtschaftlichkeit nur selten gegeben
Noch gibt es sehr wenig Erfahrung über tatsächliche Erträge von Kleinwindkraftanlagen im verbauten Gebiet. Einerseits sind erst wenige Anlagen in Betrieb, andererseits ist es aufgrund der auftretenden Windverhältnisse, die vom Standort abhängen, nur schwer abschätzbar mit welchen Energieerträgen gerechnet werden kann. Die Gesamtkosten für Kleinwind-Kraftanlagen liegen im Bereich von 3.200 – 7.500 €/kW (inkl. MwSt.). Im Vergleich dazu kosten Fotovoltaikanlagen zwischen 5.500 – 6.500 €/kWp (inkl. MwSt.). Der Stand der Technik erlaubt derzeit noch keinen wirtschaftlichen Betrieb von Kleinwindkraftanlagen.
Rechtliche Lage unsicher
Obwohl die Bewilligung von Kleinwindkraftanlagen rechtlich geklärt ist, sind diese aufgrund von Akzeptanz und geringer Erfahrung schwierig durchzusetzen.
Weitere Informationen im Besonderen zu Produkten und Herstellern, Marktübersichten, Förderungen und Einspeisetarifen finden sie unter http://www.kleine-windkraft.at
Erfahrungsberichte gibt es neben http://www.kleine-windkraft.at unter den folgenden Links:
http://home.arcor.de/wewima-windtechnik/html/ertrag.html
http://www.zotloeterer.com/unser_unternehmen/windenergietechnik.php
Zum Seitenanfang | Energiesparlampenverordnung
Mit 1.9.2009, tritt die Energiesparlampenverordnung der EU in Kraft. Es wird schrittweise der Verkauf von besonders ineffizienten Lampen verboten. Den Beginn dabei macht die 100W Glühbirne und alle matten Glühlampen. Es ist lediglich der Verkauf von Glühbirnen betroffen - bereits im Haushalt befindliche Leuchtmittel können weiter verwendet werden.
Die Alternativen
Die Sorge darum, kein geeignetes Leuchtmittel mehr auf dem Markt zu finden ist unbegründet. Es gibt viele energieeffiziente Alternativen:
Leuchtstofflampe
Wird umgangssprachlich auch als Energiesparlampe bezeichnet. Sie ist das Allgebrauchsleuchtmittel und kann in den meisten Fällen eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es verschiedene innovative Bauformen, auch die klassische Glühlampenform ist verfügbar, weshalb auch die Ästhetik nicht zu kurz kommt. Die herkömmliche Energiesparlampe ist allerdings nicht dimmbar. Es gibt jedoch auch spezielle dimmbare Leuchtstofflampen. Beim Kauf sollten qualitativ hochwertige Markenprodukte bevorzugt werden. Diese bieten eine hohe Lebensdauer und gute Lichtqualität. In Räumen, in denen das Licht oft ein und ausgeschaltet wird, kann die Lebensdauer von Leuchtstofflampen beeinträchtigt werden.
Hocheffiziente Halogenlampen
Die effiziente Halogenglühlampe unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einer konventionellen Glühbirne. Der Unterschied liegt in der Effizienz. Diese Leuchtmittel sparen bis zu 50% im Vergleich zu konventionellen Lampen ein. Sie können in Räumen mit vielen Schaltzyklen (WC, Stiegenhaus) Sinn machen. Auch dort wo es auf die Brillanz des Lichts und absolut naturgetreue Farbwiedergabe ankommt finden diese Lampen ihren Einsatzort.
LED Lampen
Eine weitere Alternative ist die LED Lampe. LEDs haben eine extrem hohe Lebensdauer und sind energieeffizient. Bis dato gibt es allerdings nur wenige Leuchtmittel, welche meist für Dekorationszwecke gedacht sind und deshalb wenig Licht geben. Oder die Leuchtmittel sind sehr teuer. Die LED Technologie wird aber zukünftig eine zunehmend wichtigere Rolle auch in der Haushaltsbeleuchtung spielen.
Entsorgung
Leuchtstofflampen enthalten (wie die meisten Elektrogeräte) giftige Substanzen. Darum ist es wichtig diese nicht im Hausmüll zu entsorgen. Der Elektrohandel oder die Altstoffsammelstellen nehmen diese Produkte kostenlos zurück.Zum Seitenanfang | |